Frühling im Wald-Park

Der Frühling hält Einzug im Wald-Park-Areal am Baumkronenpfad in Beelitz-Heilstätten. Tausende Frühblüher warten auf die kontinuierliche Wärme der Märzsonne, um unter den alten Bäumen in voller Pracht die Besucher zu erfreuen.

Der Frühling hält Einzug

Der Frühling hält Einzug im Wald-Park-Areal am Baumkronenpfad in Beelitz-Heilstätten. Zehntausende Frühblüher warten auf die kontinuierliche Wärme der Märzsonne, um unter den alten Bäumen in voller Pracht die Besucher zu erfreuen. 

Bevor auch nur ein erstes Gebäude der Beelitzer Heilstätten vollendet war, wurden die Gartenanlagen angelegt. Zur Einebnung des Park-Terrains war es manches Mal notwendig, die alten Bäume des vorhandenen Forstes bis zu zwei Meter anzuschütten - was die märkischen Kiefern stoisch ertrugen. Heute noch finden sich alte Bäume im Gelände, welche Wurzeln in zwei Etagen – auf Grund des veränderten Wasser- und Bodenhorizontes - ausgebildet haben. Große Areale des Altwaldes blieben, trotz aller Gartengestaltung, erhalten. Es wurden ganz überwiegend Laubbäume und blühfreudige Sträucher, aber auch exotischen Nadelgehölze neu angepflanzt, so dass recht bald eine sehenswerte Wald-Parklandschaft heranwuchs.

Heute noch finden sich rund 65 verschiedene Baum- & Straucharten im Areal, was insbesondere im Frühling für zauberhafte Farbspiele in Grün sorgt und auch den Vögeln im Revier hervorragende Brut- und Lebensbedingungen bietet.

Ein besonderes botanisches Highlight verdankt die heutige Touristenattraktion „Baum&Zeit“ der schwärzesten Stunde in der Geschichte der Beelitzer Heilstätten: den Endkämpfen des Zweiten Weltkrieges 1945. Auf der Ruine des Alpenhauses siedelten sich Kiefern an. Es wuchs in den folgenden 70 Jahren ein spektakulärer Dachwald heran. An anderer Stelle freilich eignen sich Pflanzen die durch Vandalismus in ihrer Substanz gefährdete, historischen Gebäude an.

Ein Besuch ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert. Bei jedem Wiederholungsbesuch kann man beobachten, wie historische Parkpartien Schritt für wiedererstehen oder durch Neuinterpretation der jungen Gärtner von Baum&Zeit in unsere Zeit grüßen.