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Pressemeldung • Beelitz-Heilstätten, 06.04.2017

historische Gartenanlage am AlpenhausHistorische Gartenanlage am Alpenhaus

Pressemeldung • Beelitz-Heilstätten, 06.04.2017 • www.baumundzeit.de/informationen/presse.html

Naturführung zum Frühlingserwachen im Heilstätten-Waldpark

Am kommenden Samstag, den 08.04., um 11 Uhr, geht es mit Naturführer und Buchautor Claas Fischer, zu den bemerkenswerten Gehölzen im Heilstätten-Waldpark von Beelitz. Er macht mit ihren Bestimmungsmerkmalen vertraut und vermitteln Wissenswertes über ihren ökologischen, heilkundlichen und kulinarischen Nutzen. Sie sind spannende Ergänzungen am Boden zum individuellen Erlebnis auf dem Baumkronenpfad. Diese Tour gewährt einen Blick auf die Bäume & Gehölze rund um die Weltkriegsruine und den Baumkronenpfad. Treff an der Kasse des Erlebnisareals „Baum&Zeit“.

Weitere feststehende Termine in 2017: 29. & 30. April; 01. Mai; 04. Juni; 30. September; 01., 02. & 03.Oktober; 28., 29.,30. & 31. Oktober (je 11 und 13 Uhr). Für

Ferien-Frühaufsteher: Sonnenaufgang über den Baumwipfeln

Am Sonntag, den 09. April schlägt vor Ort wieder die Stunde der Frühaufsteher. Dann wird noch im Morgengrauen, um 5:30 Uhr, das Tor zum Erlebnis am und auf dem Baumkronenpfad geöffnet. Diejenigen, die dann schon da sind, erleben das vielstimmige Konzert der Waldvögel und den Sonnenaufgang über den Baumwipfeln – ein Termin nicht nur für Fotografen und Vogelfreunde. Die Sonne geht um 6:23 Uhr über dem Teltow, welcher als Höhenzug vom Aussichtsturm gut erkennbar ist, auf. Baumkronenpfad und Aussichtsturm sind barrierefrei zugänglich. Bis zur obersten Aussichtsplattform fährt ein Fahrstuhl; man kann auch die 200 Stufen in frischer Morgenluft steigen ...

Hintergrundtext – Gartengestaltung – Heilstättenpark Beelitz

Im Frühjahr 1902 fand die erstmalige Belegung der neuerbauten Heilstätten statt. Bevor auch nur ein Gebäude vollendet war, wurden die Gartenanlagen angelegt. Zur Einebnung des Park-Terrains war es manches Mal notwendig, die alten Bäume des vorhandenen Forstes bis zu zwei Meter anzuschütten - was die märkischen Kiefern stoisch ertrugen. Heute noch finden sich alte Bäume im Gelände, welche Wurzeln in zwei Etagen – auf Grund des veränderten Wasser- und Bodenhorizontes - ausgebildet haben. Es wurden ganz überwiegend Laubbäume und blühfreudige Sträucher, aber auch exotischen Nadelgehölze gepflanzt, so dass recht bald eine sehenswerte Wald-Parklandschaft heranwuchs. Heute finden sich rund 65 verschiedene Baum- & Gehölzarten im Areal, was insbesondere im Herbst, mit der Laubfärbung, für zauberhafte Farbspiele sorgt. Die Gelände rund um die Haupteingänge der Quadranten, als auch jene zwischen den einzelnen Gebäuden (Pavillons) wurden mit Inseln voller reizvoller Sträucher, teils auch mit Nadelgehölzen auf den (preußisch akkuraten) Rasenflächen gepflanzt. Hier legte man Wert auf eine regelmäßige, repräsentative Gestaltung. Zur eigentlichen Erholung dienten kurze, die - in geometrischer Ornamentik angelegten -Beet-Flächen begrenzende, Alleen. Innerhalb jener regelmäßig gestalteten Bereiche fügten sich die Liegehallen und schattige Wandelgänge. Oft wurden an den Gebäudesockeln eine umfangreiche Strauchvorpflanzung und Fassadenbegrünung in die Erde eingebracht, um den für die Patienten gefährlichen Staub zu binden. Die unterschiedliche, gärtnerische Gestaltung des Kernbereiches eines jeweiligen Quadranten bewirkte die optische Zusammenfassung der jeweiligen Gebäudegruppen und schuf so regelmäßigen Gartenpartien. Diese umringte, ein aus dem Altbestand an Föhren heraus entwickelter Waldpark-Gürtel. Von den jeweiligen Häuserkomplexen sternförmig ausgehend, öffneten Sichtachsen den Blick in die gebäudeferneren Parkareale, welche entlang der Promenadenführung durch Lichtungen eine Abwechslung erfuhren. Der neue Waldsaum wurde mit zahlreichen botanischen Raritäten verdichtet, fast alle gediehen gut im märkischen Sand. Insbesondere in diesen Arealen machte sich der Einfluss der Hof-Gärtner der damals noch kaiserlichen Parks von Potsdam und Berlin bemerkbar. Im Waldpark-Gürtel verlief ein System von Spazierwegen, dass es den Patienten ermöglichte ihrem Befinden entsprechend Rundkurse zu absolvieren. Bänke und Bewegungsspiele ergänzten das Angebot an der frischen Luft – dem Hauptheilmittel, neben Schlaf und guter Ernährung. Um mehr Abwechslung in der Gartengestaltung zu erhalten schuf man, wo es sich kostengünstig anbot, kleine Oasen; so auch an der Westseite des Alpenhauses, dessen Ruine heute vom Baumkronenpfad überspannt wird. Hier schuf man aus einer Sandgrube eine Schlucht, deren oberer Rand von Kiefern bewachsen war, die Hänge und das Tal wurden mit schattenverträgliche Gehölzen, wie Rhododendron und Hibiscus sowie Stauden gestaltet. Farnumsäumte Findlinge rundeten diesen Part ab. Drei Viertel des Altwaldes blieben, trotz aller Gartengestaltung, erhalten. Wie bei der gesamten Planung der Heilstätten, wurden auch bei der Parkplanung die Kosten des Erhalts mitgedacht. Unbenommen davon, verfolgte man das Prinzip „Billig können wir uns nicht leisten.“ Architektur und Landschaftsplanung wurden durch die ärztliche Nutzung bestimmt. So wurden alle Gebäude streng in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet, wobei die Sonnenseite den Patienten, die Nordseite den Behandlungs- und Technikräumen vorbehalten waren. Pflanzungen und Bauten waren dem Ziel der Genesung zugeeignet, neben der Sonne und der frischen Luft sollte auch die ästhetische Wirkung des Aufenthalts zur Gesundung beitragen. Bis 1994 wurde das Areal der Beelitzer Heilstätten als medizinisches Zentrum genutzt. Lediglich die Kernbereiche zwischen den Gebäuden blieben über die Zeitenläufe hinweg weitgehend erhalten, spätere Nachpflanzungen veränderten z.T. Gehölzstruktur. Auf den ehemaligen Rasenflächen innerhalb der Sichtachsen im Waldpark, aber auch vor den Häusern siedelten sich wieder Birken, Kiefern und Eichen an. Ein besonderes botanisches Highlight verdankt die heutige Touristenattraktion „Baum&Zeit“ der schwärzesten Stunde in der Geschichte der Beelitzer Heilstätten: den Kämpfen der „Armee Wenk“ gegen die, den Ring um Berlin schließenden Truppen der „Roten Armee“ 1945. Das „Alpenhaus“ brannte aus. Ein Regen muss die aufsteigende Asche auf die oberste Deckenkonstruktion gedrückt haben. Auf dieser mineralreichen Schicht siedelten sich Kiefern an. Als Ruine für die sowjetischen Militärärzte uninteressant – man verfügte im Gelände über genug Bauten – stand das Gebäude unberührt über die Jahrzehnte. Es wuchs ein Dachwald. Ohne ausreichende Wasserversorgung, kaum mit Erdreich versorgt gedeihen die Bäume z.T. seit 70 Jahren im „Bonsai-Format“ und halten mit Ihren Wurzeln die Decke des Gebäudes, welches im Übrigen die größte erhaltene Weltkriegsruine eines Profanbaus in Brandenburg und Berlin ist. An anderer Stelle freilich eignen sich Pflanzen die durch Kupferdiebe und andere Zerstörungswütige in ihrer Substanz gefährdete, historischen Gebäude an. Sie werden wieder weichen müssen, wenn die Sanierung demnächst in Angriff genommen wird. Bis dahin sorgen sie mit für den morbiden Charme, für den Beelitz-Heilstätten seit den 90ger Jahren auch bekannt ist. Freunde der Flora finden – also nicht nur vom Baumkronenpfad aus, in diesem geschichtsträchtigen Areal reichhaltige Ein-Aus- und Weitblicke. Ein Besuch ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert. Bei jedem Wiederholungsbesuch kann man beobachten, wie historische Parkpartien Schritt für wiedererstehen oder durch Neuinterpretation der jungen Gärtner von Baum&Zeit in unsere Zeit grüßen.

Pressemeldung • Beelitz-Heilstätten, 28.03.2017

vor dem AlpenhausVor der Ruine "Alpenhaus" mit ihrem Dachwald

Kostenfrei Vorort-Besichtigung für FFW- & THW-Gruppenausflüge am 30. Juni 2017 Auf Grund vielfältiger Nachfrage aus der entsprechenden Zielgruppe bietet der Tourismuspreisträger des Landes Brandenburg 2017, der Baumkronen- und Zeitreisepfad in Beelitz-Heilstätten, brandenburgischen Freiwilligen Feuerwehren & Ortsverbänden des Technischen Hilfswerkes sowie jenen aus Berlin und Sachsen-Anhalt an, sich kostenfrei mit seinem Erlebnisareal vertraut zu machen und hier den möglichen Gruppenausflug zu planen. Informiert wird bei einer Führung im Gelände, durch die Gebäude und auf dem Baumkronenpfad über die Historie, die Gegenwart und die Zukunft des Geländes sowie zu Gruppenangeboten und die Möglichkeit der individuellen Gestaltung des gemeinsamen Ausfluges – inklusive der gastronomischen Angebote. Je zwei Vertreter von den interessierten Ortswehren bzw. der THW-Ortsverbände können am Vorort-Termin, am 30. Juni 2017, kostenfrei teilnehmen. Eine vergleichbare Veranstaltung für brandenburgische Sportvereine stieß im März bereits auf große, positive Resonanz. Um die Veranstaltung bestmöglich vorbereiten zu können, bittet der Baumkronenpfad um Anmeldung über die Teilnahme bis zum 20. Juni 2017 an info@baumundzeit.de

Ab April wieder bis 19 Uhr über den Baumwipfeln von Beelitz

Das gute Wetter der vergangenen Tage - und die Sehnsucht nach Spargel - haben bereits am vergangenen Wochenende wieder so einige Ausflügler ins Beelitzer Revier gelockt. Viele von ihnen machten nutzten die Gelegenheit für Erkundungen im Erlebnisareal „Baum&Zeit“. Mit den nun auch gefühlten Frühlingtemperaturen und der Umstellung auf die Sommerzeit steigt das Bedürfnis den Ausflug erst mit der Abendsonne ausklingen zu lassen. Dem kommt der Baumkronenpfad mit seinen Saisonöffnungszeiten entgegen. Ab 01.04.2017 ist das Wald-Park-Gelände rund um Brandenburgs größte noch stehende Weltkriegsruine, das Alpenhaus mit dem spektakulären Dachwald, und der Baumkronenpfad mit dem Aussichtsturm von 10 Uhr bis 19 Uhr zugänglich. Die Kassen schließen um 18 Uhr.

Für Frühaufsteher: Sonnenaufgang über den Baumwipfeln

Am 09. April schlägt vor Ort wieder die Stunde der Frühaufsteher. Dann wird noch im Morgengrauen, um 5:30 Uhr, das Tor geöffnet. Diejenigen, die dann schon da sind, erleben das vielstimmige Konzert der Waldvögel und den Sonnenaufgang über den Baumwipfeln – ein Termin nicht nur für Fotografen und Vogelfreunde.

Landkreis freut sich über Motivationsschub für Tourismusprojekt

Landkreis gratuliertDer Landkreis gratuliert zum Tourismuspreis

Beelitz-Heilstätten, 16.03.2017 Pressemeldung

Landkreis freut sich über Motivationsschub für Tourismusprojekt

Baumkronenpfad mit Erlebnisareal in Heilstätten wichtig für Standort

Christian Stein, der 1. Beigeordneten des Landkreises Potsdam-Mittelmark, überbrachte heute, anlässlich eines Treffens mit dem Georg Hoffmann, dem geschäftsführenden Gesellschafter im Beelitzer Erlebnisareal „Baum und Zeit“, die nachträglichen Glückwünsche zum, in der vergangenen Woche errungenen, Tourismuspreis des Landes Brandenburg 2017. Im Gespräch waren sich beide einig, dass der gegenwärtige Investitionsschub für Beelitz-Heilstätten ein Segen sei. Unterschiedlichste Nutzungen der historischen Areale würden sich künftig ideal ergänzen - auch der Landkreis ist mit eigenen Projekten als Entwickler hier tätig – ob Klinikbetrieb, Verwaltungsstandort, Wohngebiet oder touristische Nutzung, alle Segmente würden vom historisch positiven, lebensbejahenden Geist der Heilstätten profitieren und ihn erneuern. Ganz sicher werde sich Beelitz-Heilstätten künftig, auch dank der guten Infrastruktur, als lebens-und liebenswertes Zentrum im Landkreis etablieren. Christian Stein betonte wie wichtig der Tourismuspreis des Landes Brandenburg nicht nur als Anerkennung für das Engagement der Familie Hoffmann und ihrer Mitgesellschafter sei, sondern, dass damit auch noch einmal der Tourismusstandort Beelitz in den Focus der Presse und vor allem der potentiellen Besucher gerückt wurde. Der Baumkronenpfad und die weitere, geplante touristische Entwicklung des Geländes sei ein wichtiger Baustein im Gesamtangebot für Besucher der Region und schaffe nachhaltig positive Effekte auch für andere Tourismusunternehmen der Region und für Gastronomen.

 

 

Tourismusprojekt "Baum& Zeit" mit dem diesjährigen Tourismuspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet

PreisverleihungPreisverleihung durch Minister Gerber

Presseinformation vom 10.03.2017

Berlin

Am Freitag, den 10. März 2017, wurde das Tourismusprojekt "Baum& Zeit" mit dem diesjährigen Tourismuspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet (Foto). 30 Vorschläge wurden für den diesjährigen Wettbewerb aus ganz Brandenburg eingereicht. Geprüft und bewertet wurden sie von einer Fachjury, welche aus Experten, aus ganz Deutschland, bestand. Im Fokus der Jurorendiskussion stand die Frage, welche Angebote und Projekte als Leuchttürme die touristische Marke Brandenburg am überzeugendsten widerspiegeln. „Für die Prämierten ist der Preis ein gutes Marketinginstrument. Zugleich wollen wir mit der Auszeichnung die Branche anspornen, weiterhin attraktive Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, mit denen sie Gäste begeistern können“, sagte Minister Gerber. Die Betreiber des „Baumkronen- und Zeitreispfades“ in Beelitz Heilstätten sehen durch diese Auszeichnung Ihr Konzept und das Feedback der rund 220.000 Besucher seit Eröffnung bestätigt. Bislang wurden 7,5 Millionen Euro privaten Kapitals in die touristische Erschließung des wohl bekanntesten Bereiches der historischen Beelitzer Heilstätten investiert. Mit der ersten Ausbaustufe des Baumkronenpfades rund um die Weltkriegsruine des Alpenhauses und der Rückgewinnung von 7ha Wald-Park erleben Besucher bereits heute den Charme, den das gesamte Gelände dereinst ausstrahlen soll. Weitere Projekte, wie die Teil-Sanierung der Gebäude und die Herrichtung des Parkareals, sind bereits in Planung. Die Transformation der ehemals militärischen Liegenschaft in ein außergewöhnliches Tourismusziel, das in hohem Maße bewegt und begeistert, hat die Tourismuspreis-Jury überzeugt. „Kultiviert, beruhigend, natürlich“ – die Anlage repräsentiert alle drei Markenwerte der Tourismusmarke Brandenburg auf optimale Weise und ist dadurch ein Angebot für viele unterschiedlichen Zielgruppen. Die Juroren stellten fest: „Die besondere Magie des Ortes entsteht durch die einzigartige Mischung aus Natur, Kultur und Geschichte, die spannend inszeniert und zugänglich gemacht wird. Das aufregende Höhenerlebnis ist für alle Altersgruppen geeignet und komplett barrierefrei inszeniert.“ Die Betreibergesellschaft will nun weitere Wald-Parkareale erschließen und vor allem Gebäudeensemble touristisch erlebbar machen - ohne die Spuren des bisherigen Verfalls gänzlich zu tilgen. Im Gegenteil soll einst der Zugang zum Erlebnispfad in der Chirurgie starten, die dann, baulich gesichert, alle Epochenabschnitte spiegeln wird. Und es waren spannende Abschnitte der deutschen Geschichte: Vor über 100 Jahren entstanden die heute noch berühmten Beelitzer Heilstätten. Hier sollte sich die Arbeiterschaft Berlins von der damals grassierenden Tuberkulose erholen. In beiden Weltkriegen dienten die Heilstätten als Lazarette für deutsche Soldaten. Von 1945 bis 1994 waren sie das größte Krankenhaus der „Roten Armee“ außerhalb des Mutterlandes. Heute gilt das Gelände – mit rund 60 historischen Gebäuden – als größtes Flächendenkmal Deutschlands. Erst seit 2015 wird die Weltkriegsruine „Alpenhaus“, von einem Baumkronenpfad überbrückt. Auf ihr wächst seit 1945 ein einmaliger Dachwald. Diesen und rund 65 Baum-und Straucharten des Waldparks können Besucher aus einer einzigartigen Perspektive in 22 Metern Höhe erkunden. Vom 40 Meter hohen Aussichtsturm geht der Blick weit hinaus, über die Landschaften des Fläming, bis hin nach Berlin.

Auszug aus der Presseinformation der TMB zum Tourismuspreis 2017

Tourismuspreisverleihung 2017Tourismuspreisübergabe 2017 durch Landesminister Albrecht Gerber (r.) an die Geschäftsführer von Baum und Zeit, Beate und Georg Hoffmann. Mit dabei TMB-Geschäftsführer Dieter Hütte (l.)

PRESSEINFORMATION 10. März 2017 - Tourismuspreis Brandenburg 2017

Baum & Zeit Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten, die Alte Ölmühle Wittenberge und die Entdeckertouren des Tourismusverbandes Seenland Oder-Spree erhalten in diesem Jahr den Tourismuspreis des Landes Brandenburg. Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, hat heute Abend in der Vertretung des Landes Brandenburg in Berlin den Tourismuspreis 2017 verliehen. 30 Vorschläge wurden für den diesjährigen Wettbewerb eingereicht. Geprüft und bewertet wurden sie von einer Fachjury, die aus Experten aus ganz Deutschland besteht. Im Fokus stand dabei die Frage, welche Angebote und Projekte als Leuchttürme die touristische Marke Brandenburg am überzeugendsten widerspiegeln. „Für die Prämierten ist der Preis ein gutes Marketinginstrument. Zugleich wollen wir mit der Auszeichnung die Branche anspornen, weiterhin attraktive Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, mit denen sie Gäste begeistern können“, sagte Minister Gerber. „Jahr für Jahr gelingt es uns, bei den Übernachtungszahlen eine Schippe draufzulegen. Das ist nur möglich, weil sich die Branche richtig ins Zeug legt. Der Tourismuspreis zeigt wie unter einem Brennglas, wie gut sich das Reiseland Brandenburg entwickelt hat. Besonders erfreulich: Die Zahl der Bewerbungen ist gestiegen, sie kamen aus nahezu allen märkischen Reisegebieten und aus den unterschiedlichsten Segmenten – von der Hotellerie über den Wassertourismus bis zu Kultur und Camping“, so der Minister weiter.

Dies sind die Preisträger des Jahres 2017:

Platz 1: Baum & Zeit Baumkronen- und Zeitreisepfad Beelitz-Heilstätten

Die Beelitzer Heilstätten sind das größte Flächendenkmal Brandenburgs, das auf eine über 100-jährige wechselhafte Geschichte zurückblicken kann. Das Gelände hat viele Nutzungen erfahren. Bis Anfang der 1990er Jahre war es militärisch geprägt. Das erklärte Ziel von Baum & Zeit bestand darin, die besondere Atmosphäre dieses Ortes mit der touristischen Erschließung zu erhalten und erfahrbar zu machen: Ein Transformationsprozess, der optimal gelungen ist. In einer Höhe von 20 Metern spazieren die Gäste auf dem Baumkronen- und Zeitreisepfad Beelitz-Heilstätten über einen breiten Steg und blicken auf eine ausgedehnte, teils verwilderte Parklandschaft sowie verlassene und verwunschen wirkende Gebäude. Die besondere Magie des Ortes entsteht durch die einzigartige Mischung aus Natur, Kultur und Geschichte, die spannend inszeniert und zugänglich gemacht wird. Das aufregende Höhenerlebnis ist für alle Altersgruppen geeignet und komplett barrierefrei inszeniert. Der Baumkronenpfad ist erst der erste Teil der Erschließung des Areals. Weitere Projekte, wie die Sanierung der Gebäude und die Herrichtung des Parkareals, sind bereits in Planung. Die Transformation der ehemals militärischen Liegenschaft in ein außergewöhnliches Tourismusziel, das in hohem Maße bewegt und begeistert, hat die Jury überzeugt. „Kultiviert, beruhigend, natürlich“ – die Anlage repräsentiert alle drei Markenwerte der Tourismusmarke Brandenburg auf optimale Weise und ist dadurch ein Angebot für viele unterschiedlichen Zielgruppen.

2. Preis : Alte Ölmühle Wittenberge 

Alte Ölmühle Wittenberge, Bad-Wilsnacker-Str. 52, 19322 Wittenberge, Tel. 038 77/567 99 46 00, info@oelmuehle-wittenberge.de, www.oelmuehle-wittenberge.de


3. Preis: Entdeckertouren des Tourismusverbandes Seenland Oder-Spree

Tourismusverband Seenland Oder-Spree e. V., Ulmenstraße 15, 15526 Bad Saarow, Tel. 03 36 31/86 81 00, info@seenland-os.de, www.seenland-os.de

Hintergrundinformation zum Tourismuspreis des Landes Brandenburg

Seit dem Jahr 2001 vergibt der Wirtschaftsminister der Landes Brandenburg immer zur Internationalen Tourismusbörse in Berlin den Tourismuspreis. Seit Bestehen des Preises hat sich die Tourismusbranche weiterentwickelt und verändert. Auch der Preis ist immer wieder mit der Zeit gegangen und wurde den neuen Gegebenheiten angepasst. Gleich geblieben ist die Grundidee, die zur Einführung des Preises geführt hat: touristische Anbieter, Unternehmer, Vereine oder Projekte auszuzeichnen, die beispielgebend für die Leistungsfähigkeit und die Kreativität der Tourismusbranche Brandenburgs sind. In den vergangenen Jahren ist die touristische Markenstrategie mehr und mehr in den Fokus gerückt. Maßgeblich ist für die Jury daher jetzt auch, ob die Bewerber die „Marke Brandenburg“ überzeugend widerspiegeln und die Markengrundsätze beachten. Die Preisträger erhalten Preisgelder in Höhe von 2 500 Euro (1. Platz), 1 500 Euro (2. Platz) sowie 1 000 Euro (3. Platz). In der Jury des Tourismuspreises sind Tourismusexperten aus ganz Deutschland vertreten. Sie sind zum Beispiel für Hochschulen, Reiseveranstalter, Branchenverbänden oder in den Medien tätig.

Baumkronenpfad freut sich über Nominierung für Tourismuspreis 2017

Beelitz-Heilstätten, 06.03.2017 Pressemeldung

Baum&Zeit mit Investitionen und Konzept auf richtigem Weg

In jedem Jahr werden, im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse, die besten touristischen Projekte des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Die Auszeichnungsfeier findet traditionell in der Landesvertretung, in festlichem Rahmen statt. In Beelitz-Heilstätten, beim Baumkronen- und Zeitreisepfad, freut man sich darüber, dass bereits nach sehr kurzer Zeit am Markt – Eröffnung war im Herbst 2015 – das Konzept und das touristische Erlebnis als so gut befunden wurden, um in die enge Kandidatenauswahl aufgenommen zu werden. Mit dem Bau und Betrieb des ersten Abschnittes des Baumkronenpfades, welcher das historische Waldparkareal rund um die größte Weltkriegsruine Brandenburgs, das so genannte „Alpenhaus“, erschließt, wurde eines der bedeutendsten Bauensemble des Landes für die touristische Nutzung aus dem Dämmerschlaf erweckt. Bislang wurden über sieben Millionen Euro privaten Kapitals in die Erschließung und Sicherung des von Verfall und Vandalismus geplagten Ortes investiert. Öffentliche Fördermittel flossen bislang keine – im Gegenteil erhielt die Landesstraße 88 durch die Betreibergesellschaft einen Kreisverkehr, welcher nun dem Land übertragen werden kann. Die Nominierung für den Tourismuspreis ist Ausdrucks des Wandels der Wahrnehmung des Gesamtprojektes durch die landespolitischen Player. Wurden die Investoren anfangs nicht gerade mit Blumen willkommen geheißen, fühlt man nun in Beelitz die ideelle und organisatorische Unterstützung auf fast allen Ebenen. Die im letzten Jahr eingefahrenen Erfolge in Hinblick auf Besucherzahlen, den anlaufenden Gruppentourismus und Kooperationen z.B. mit dem ADAC, aber auch dem Tourismusverband des Fläming bestätigen die Macher und überzeugen ursprüngliche Zweifler. In diesem Jahr werden, im Gesamtareal weitere Besuchermagneten entstehen. So eröffnet im Frühjahr ein Barfußpark mit rund 60 Erlebnisstationen. Im Waldparkareal erwarten die Besucher zehntausenden Blumen, welche in den wiedererstandenen Gartenanlagen eingebracht wurden. Aber vor allem wird in die Infrastruktur und den Service investiert. So entsteht ein neuer Parkplatz (mit WC-Angeboten), das Wegeleitsystem wird komplett ausgebaut und der Gruppenservice weiterentwickelt. Für Besucher wichtig ist eine Baumaßnahme, welche künftig die Situation als Wege-Destination für Radfahrer verbessern wird. Der Europa-Radweg London-Berlin-St. Petersburg (R1) wird künftig direkt mit dem historischen Eingang verbunden sein. Gegenwärtig wird die L88 entsprechend ausgebaut. Für alle Interessierten steht das Team des Baumkronen- und Zeitreisepfades, an allen Tagen der Internationalen Tourismusbörse unter dem Funkturm, in Halle 12, am Stand 16 für Gespräche bereit.

 

 

Beelitz-Heilstätten, 17.03.2017 Pressemeldung: Baumkronenpfad lädt Sportvereine ein

Beelitz-Heilstätten, 10.02.2017 Pressemeldung

Baumkronenpfad lädt Sportvereine ein

Der Baumkronen- &Zeitreisepfad, in Beelitz, bietet brandenburgischen Sportvereinen und Sportvereinen aus Berlin an, sich kostenfrei mit seinem Erlebnisareal vertraut zu machen und mit seinem Team den möglichen Vereinsausflug für 2017 zu planen. Entsprechend lädt das Erlebnisareal zu einem Vororttermin, am 17. März 2017, ab 13 Uhr, ein. Alle interessierten Sportvereine können bis zum 01. März´17 einen, maximal zwei Vertreter unter gruppen@baumundzeit.de anmelden.

Es wird für die Vereinsvertreter eine Einführung in die Geschichte des Areals und eine Begehung des Erlebnisareals (einschließlich ausgewählter Gebäude und des Baumkronenpfad) geben und natürlich werden die unterschiedlichen Erlebnisbausteine vorgestellt und auch gastronomische Angebote offeriert.

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saved places - Wandelwelten – Beelitz Heilstätten

Vor über 100 Jahren entstanden vor den Toren Berlins, unweit von Potsdam die heute noch berühmten Beelitzer Heilstätten. Hier sollte sich die Arbeiterschaft der Reichshauptstadt inmitten von Wäldern, umgeben von hochwertiger Architektur und großzügigen Parkanlagen von der Tuberkulose erholen. Spannende Zeitenläufe und damit viele – sehr unterschiedliche – Besucher haben ihre sichtbaren Spuren seither hinterlassen. Gäste bekommen heute - bei einem Spaziergang über den Baumkronenpfad und bei einer der Führungen - spannende, teils einmalige Einblicke in Geschichte und Natur dieses geretteten Ortes.

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Öffnungszeiten 2017

  • März: täglich 10:00 - 16:00 Uhr
  • April bis Oktober: täglich 10:00 - 19:00 Uhr
  • November, Dezember, Februar: samstags & sonntags 10:00 - 16:00 Uhr
  • Feiertage & Ferien vgl. Website: www.baumundzeit.de

Kassenschluss ist eine Stunde vor Ende der Öffnungszeit!

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Anfahrt:

- A9 Berlin – Nürnberg über Abfahrt 2 Beelitz-Heilstätten (direkt auf Parkplatz 1 des Baumkronenpfades an der Kreisel-Abfahrt)

- Regionalbahn Linie 7 der Strecke Berlin

– Dessau; Bahnhof: Beelitz – Heilstätten folgend ca. 5 min Fußweg

- Fahrrad: Europaradweg R1 (London-Berlin-St. Petersburg).

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Info:

Baum und Zeit Straße nach Fichtenwalde 13

14547 Beelitz-Heilstätten 

www.baumundzeit.de

gruppen@baumundzeit.de

... auch der rbb war mit dabei

Mit weiteren 80 Frühaufstehern war am vergangenen Sonntag, 29.01.´17, auch der rbb mit dabei, als es bei gefühlten - 25 °C, noch im Dunkeln, hinauf auf den Baumkronenpfad ging, um den Sonnenaufgang über den Beelitzer-Heilstätten zu beobachten. In der Nachrichtensendung Brandenburg aktuell konnten sich dann alle Brandenburger ein Bild vom Erlebnis machen - eventuell ein Anreiz selbst bei einer der nächsten Sonderöffnungen dabei zu sein.

Anmoderation Brandenburg aktuell
Sonnenaufgang am 29.01.2017
rbb-Moderatorin Franziska Maushake und Geschäftsführer Georg Hoffmann

29.01.´17: Ferien-Sonntag-Frühstart auf dem Baumkronenpfad

 

Presseinformation, Beelitz, den 13.01.2017

Text: 2420 Zeichen ohne Leerzeichen

29.01.´17 Ferien-Sonntag-Frühstart auf dem Baumkronenpfad

Wintersonnenaufgang über den historischen Beelitzer-Heilstätten

Noch bis einschließlich 26. Januar ist Besuchern der Zutritt zum Erlebnisareal „Baum&Zeit“, in Beelitz Heilstätten, verwehrt. Dort tummeln sich gegenwärtig die unterschiedlichsten Gewerke, um insbesondere lautstarke Arbeiten, welche den Besuch sonst beeinträchtigen könnten, bis zum Winter-Ferienbeginn abgeschlossen zu haben.

Zu den Winterferien sind ab dem 27.01. bis zum 05.02. der Baumkronenpfad und das Gelände um das Alpenhaus täglich von 10 bis 16 Uhr für Ausflügler zugänglich. Auch die Führungen, welche einen Einblick in die historischen Gebäude erlauben, finden statt.

Folgende Öffnungszeiten gelten im Februar: samstags & sonntags 10:00 bis 16:00 Uhr.

Der erste „Frühstart“ des Jahres, am Sonntag, den 29.01., ermöglicht es Frühaufstehern den winterlichen Sonnenaufgang über den Baumwipfeln zu erleben. Die Kassen öffnen dann bereits um 7:00 Uhr, die Sonne geht an diesem Tag um 7:53 Uhr auf. Natürlich ist vor Ort für warmen, dampfenden Kaffee und knackige Frühstücksbrötchen gesorgt… Es gilt der reguläre Eintritt. Weitere

Sonderöffnungszeiten in 2017 ermöglichen es Besuchern über das gesamte Jahr hinweg unterschiedlichste Stimmungen im romantischen Wald-Park und bei den in ihm verborgenen, historischen Gebäuden der Beelitzer Heilstätten zu erleben oder fotografisch zu dokumentieren. Folgende Termine kann man sich hierzu bereits notieren:

 

  • 29. Jan 17 SO Ferienfrühstart am & auf dem Baumkronenpfad zum Sonnenaufgang (Öffnung Baumkronenpfad: 7:00 Uhr)
  • 09. Apr 17 SO Ferienfrühstart am & auf dem Baumkronenpfad zum Sonnenaufgang (Öffnung Baumkronenpfad: 5:30 Uhr)
  • 23. Jun 17 FR Sommernachtstraum am & auf dem Baumkronenpfad: Konzert-& Tanzabend "Glühwürmchen-Nacht" (bis 0:00 Uhr)
  • 24. Jun 17 SA Sommernachtstraum am & auf dem Baumkronenpfad: Wandelkonzertabend "Sommernachtstraum" (bis 0:00 Uhr)
  • 08. Jul 17 SA 1. "Lange Nacht" auf und am Baumkronenpfad - Die Vollmondnacht (Öffnung Baumkronenpfad: 20:00-0:30 Uhr)
  • 22. Jul 17 SA 2. "Lange Nacht" auf und am Baumkronenpfad - Die Sternguckernacht (Öffnung Baumkronenpfad: 20:00-0:30 Uhr)
  • 30. Jul 17 SO Ferienfrühstart am & auf dem Baumkronenpfad zum Sonnenaufgang (Öffnung Baumkronenpfad: 4:30 Uhr)
  • 05. Aug 17 SO 3. "Lange Nacht" auf und am Baumkronenpfad - Die Nacht für Verliebte (Öffnung Baumkronenpfad: 20:00-0:30 Uhr)
  • 12. Aug 17 SA 4. "Lange Nacht" auf und am Baumkronenpfad - Die Sternschnuppennacht (Öffnung Baumkronenpfad: 20:00-0:30 Uhr)
  • 21. Okt 17 SA Frühstart auf dem Baumkronenpfad (Öffnung Baumkronenpfad: 6:30 Uhr)
  • 04. Nov 17 SA Frühstart auf dem Baumkronenpfad (Öffnung Baumkronenpfad: 6:30 Uhr)

Wissen sollten alle Nachtschwärmer, dass die Sondereintrittskarten zu den Veranstaltungsreihen „Lange Nacht“ bzw. „Sommernachtstraum“ nur in begrenzten Kontingenten zur Verfügung stehen. Der Vorverkauf beginnt am 27.01.2017. 

Dreh mit rbb-Moderatorin Ulrike Finck

Am 09.12.2016 war die rbb-Moderatorin Ulrike Finck mit ihrem Team auf und am Baumkronen- und Zeitreisepfad in Beelitz-Heilstätten vor Ort. Spannende Bilder für ihre Sendung fand sie auf dem Aussichtsturm und in der Weltkriegsruine des Alpenhauses.

rbb-Team bei Dreh auf dem Aussichtsturm

Allgemeines zum Baumkronen- und Zeitreisepfad "Baum & Zeit"

Wer jemals einen Fuß auf das verwunschene Gelände der Beelitzer Heilstätten gesetzt hat, weiß um den Zauber dieser Anlage. Alten Schlössern ähnliche, einen unvergleichlichen Charme ausstrahlende Gebäude, eine weitläufige alte Parkanlage mit einer ungeahnten Artenvielfalt und eine Geschichte, die über 100 Jahre in die Vergangenheit zurückreicht. Natur, Historie und Architektur scheinen an diesem Ort zu einem Gesamtkunstwerk zu verschmelzen. Inspiration genug für ein faszinierendes Projekt wie den Baumkronen- und Zeitreisepfad „Baum & Zeit“.  

Der Besucher erreicht die einzigartige Welt, des deutschlandweit einzigartigen Pfades, auch barrierefrei mit dem Aufzug, über den Aufstieg am 40 m hohen Aussichtsturm. Er durchwandert in einer Höhe von 17-22 Metern den alten Baumbestand in luftiger Höhe und gewinnt traumhafte Ein- und Überblicke über das historische Areal. Er wandert oberhalb der mehrstöckigen Ruine des Frauensanatoriums, das, einer Aztekenstadt gleich, auf seinem „Dach“ mit einem über 60-jährigen Wald bewachsen ist und lässt den Blick auf der 36 m hohen Aussichtsplattform weit über die Landschaft des Flämings bis nach Berlin schweifen.  

Nach einer mehr als 5-jährigen Planungszeit, betrug die Bauzeit für den ersten Bauabschnitt weniger, als ein halbes Jahr. Am 11.09.2016 konnte der erste Baumkronenpfad Brandenburgs dann eröffnet werden. In den ersten beiden Monaten kamen bereits über 50.000 Besucher und auch in den Wintermonaten kamen, trotz teilweise sehr schlechter Witterung, mehr Gäste, als kalkuliert. Für das Jahr 2016 werden mindestens 250.000 Besucher erwartet, die über die Baumkronen und die europaweit einzige Groß-Ruine mit Dachwald wandern werden.  

Der Pfad und das gesamte Gelände werden in den kommenden Jahren zu einem großen Erholungspark ausgebaut. Es soll eine Art Freilichtmuseum mit einer gartenschauähnlichen Parkanlage entstehen, die zu Entschleunigung und Erbauung einlädt.